Top Magazin, Ausgabe 1

Alles rund
um die Hochzeit



René Lücker und Margret Hofmann (juwelier Lücker, oben), Astrid Rissen und Ewa Niewdana (Babor Beauty Spa), Präsent: Abordnung von Kasteel Vaalsbroek (unten)

RegioHochzeit, die vierte: Heiratswillige trafen sich erneut im Lenné Pavillon des Casino Aachen, um sich zu informieren, sich beraten zu lassen und allerlei Ideen zu sammeln, "ihr" Fest möglichst originell und schön zu gestalten. An Anregungen fehlte es wahrlich nicht - hatten sich doch wieder gut 35 Aussteller eingefunden, die Waren, Garderobe, Schmuck, Blumen, den richtigen Rahmen und vieles mehr anboten. Alles rund um die Hochzeit eben.

Aussteller wie Besucher waren selten zufriedener als dieses Jahr. "Wir hatten soviel zu tun wie nie zuvor", freute sich René Lücker von Juwelier Lücker. "Interessenten ließen sich Schmuck nicht nur zeigen, sondern sie ließen sich mit ernsten Kaufabsichten beraten." Auch Astrid Rissen vom Babor Instiut konnte über Mangel an Beschäftigung nicht klagen:"Von Rückgang der Aufträge oder Interessen keine Spur." Da strahlte nicht zuletzt Paul Wienand, stadtbekannter Herrenausstatter und Veranstalter der RegioHochzeit:"Wir

hatten erneut einen sehr guten Besuch zu verzeichnen, vor allem auch bei den Modenschauen; Aussteller und Gäste sind vollauf zufrieden." Wohlan, auf dann zur nächsten Hochzeitsmesse in 2010!

     



Aachener Nachrichten, Montag, 6. März 2006

Kein Wunsch blieb offen für
den schönsten Tag des Lebens


Publikumsandrang bei der ersten
"RegioHochzeit". Wiederholung sicher.

Maria Pakura
Aachen.
Brautkleider, Tischdekoration, weiße Tauben, Geschenktische, große Herzluftballons, Hüte, Ringe und gar die klassische Kutsche: Für nahezu jeden Bereich,der für den schönsten Tag des Lebens relevant ist, hielt die "RegioHochzeit" Muster, Orientierungshilfen und Anregungen bereit. 25 Aussteller berieten die zahlreichen Gäste auf der ersten stadteigenen Hochzeitsmesse in dieser Form im Lenné-Pavillon.
Initiator Paul Wienand erinnert sich, wie es überhaupt zu dieser Messe gekommen ist: "Wir wurden immer wieder von Kunden angesprochen. Sie klagten, dass sie für die Organisation ihrer Hochzeit durch die Gegend fahren müssen und Informationen nicht konzentriert an einem Ort angeboten werden", so der Herrenausstatter.
Das hat sich nun mit der ersten RegioHochzeit geändert - und es soll nicht die letzte gewesen sein: "Wir müssen natürlich die Besucherresonanz abwarten, aber grundsätzlich ist geplant, die Schau jetzt regelmäßig stattfinden zu lassen." Dieser Plan dürfte Wirklichkeit werden, denn der Zulauf war am Sonntag im Lenné-Pavillon ausgesprochen gut. Schon eine knappe Stunde nach Öffnung waren die Räume und Gänge voll, standen Besucher und Anbieter in Gespräche vertieft an den Ständen. Highlights des Tages waren die beiden Modeschauen, die drei Damen- und drei Herrenausstatter gemeinsam mit der Modelagentur sessibon präsentiert haben. Über zwei Laufstege im oberen Stockwerk des Casinos stolzierten Models, die vorführten, was momentan vor dem Traualtar "in" ist. Stoffmix mit vielen leichten, teilweise transparenten Stoffen, wie Chiffon und Seide ist der Renner, Taft, der freche Akzente für jung Bräute setzt, ebenso. Brautmode wird auch farbiger, das klassische Schneeweiß ist nicht mehr ganz so angesagt, Crème-Töne bis hin zu Mocca und Capuccino dafür umso mehr. Gerne wird der Stofftraum in Weiß auch mit Farben kombiniert. Die "typische" Kombifarbe Bordeaux ist allerdings fast schon wieder out, während Pastelltöne von Rosé bis Maigrün und Türkis richtig in Mode kommen.
Wem das zu sehr nach "Erdbeertörtchen" aussieht, greift auf elegante Ton-in-Ton-Roben zurück. Die Röck;e sind ausnahmslos bodenlang, selten mit Schleppe, von fließend-weit bis bauschig-voluminös sieht man fast jede Variation. Das Oberteil ist häufig in Korsagen-Form, oft mit passendem Kurzjäckchen dazu. Der Clou an der Modenschau: Nicht nur Vorführdamen mit Modelmaßen schwebten über den Laufsteg, auch Frauen weit jenseits der Hollywoodgröße 36 zeigten, dass Braut wunderschön sein kann.

"Weste muss sein"

Für Herren kommen Schnitte aus längst vergangenen Zeiten mit dem Gehrock wieder. "Weste muss sein", weiß Wienand. Und zwar passend zum Kleid der Ehefrau in spe. Ansonsten changieren die Trendarben zwischen dem Evergreen Schwarz bis hin zu glänzenden Beige- und interessanten Rost-Tönen.